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Moritz Eggert: Linkerhand mit der Neuen Lausitzer
Philharmonie
Süddeutsche Zeitung 16.5.09 WOLFGANG
SCHREIBER
Dabei schreckt Moritz Eggert, der sich mit süffigen
Melodien, griffigen Rhythmen, vollen Tonflächen oder auch zarten
Klangwirkungen auskennt, gelegentlich nicht zurück vor Quasi-Zitaten des
Trivialen oder vor Showelementen, sodass seine Oper, die der Görlitzer
Musikchef Eckehard Stier mit Elan dirigiert, mehr virtuoses Musical als hohes
Musiktheater bleibt.
Neue Musikzeitung 11.5.09 BORIS MICHAEL GRUHL
Eggerts Musiktheater berührt und unterhält, die
Möglichkeiten des Orchesters werden voll gefordert. Wenn es sein muss
vehement, wo nötig mit fein geformter Zerbrechlichkeit zarter
Klangstrukturen dirigiert Eckehard Stier die Neue Lausitzer Philharmonie.
Neues Deutschland 15.5.09 IRENE CONSTANTIN
Der Görlitzer Generalmusikdirektor Eckehard Stier beackerte
das vielschichtig bunte Musikfeld spürbar amüsiert und inspiriert, so
dass sich "Linkerhand" zu einer ernsthaften Oper fügte, bei der auch
gelacht wurde, zu einem Spiel, das den visionenfressenden Malstrom des
DDR-Alltags zu verallgemeinern verstand.
Sächsische Zeitung JENS DANIEL
SCHUBERT
Eckehard Stier gestaltet die Komposition mit einem bestens
präparierten Ensemble, der Neuen Lausitzer Philharmonie, dem Chor des
Theaters Görlitz und seinem Solistenensemble spannungsgeladen und
stimmungsreich. Lustvoll musiziert er die teilweise überaus
eingängigen Szenen, regelrechten Schlager, Tanzeinlagen und arienartigen
Parts.
Mitteldeutsche Zeitung 18.5.09 ANDREAS HILLGER
Dazu passt auch die Musik, die von der Neuen Lausitzer
Philharmonie unter Leitung von Eckehard Stier bemerkenswert energisch und
präzise präsentiert wird
Auckland Philharmonia Orchestra 4-2008
SALOME von Richard Strauss
Konzertante Aufführung am 18.04.2008 Auckland Town
Hall
Salome in der Auckland Town Hall Von William Dart New
Zealand Herald 21.04.2008
Das Auckland Philharmonia Orchestra gab der Stadt ihre erste,
längst überfällige Kostprobe von Richard Strauss Salome,
einer Oper von solcher Bedeutung, dass der amerikanische Autor Alex Ross in
Der Rest ist Lärm, seiner neuesten Musikgeschichte des 20.
Jahrhunderts, mit einer Darstellung der Uraufführung des Werkes 1906
beginnt.
Und man konnte die selbe Bedeutsamkeit am Freitag in der Town
Hall spüren, mit großem Vergnügen an einer komplett
einheimischen Besetzung und unserem geschätzten APO unter der erfahrenen
Stabführung von Eckehard Stier.
Margret Medlyn verwandelte sich in eine diva assoluta. Die
Partie auswendig singend vollbrachte sie darstellerische Wunder auf ihren
wenigen Quadratmetern auf der Bühne. Hier sah man eine Prinzessin, die
sich in wenigen Momenten von einer süßen Katze in ein Biest
verwandeln konnte; ein Sopran der es nicht nötig hatte ein abgeschlagenes
Haupt zu umklammern um Strauss Musik in ihre schrecklichen Ebenen der Ekstase
zu heben.
Martin Snell, von der Empore zu seiner ersten Duoszene mit
Medlyn auf die Bühne herabgestiegen, gab seinem Jochanaan mehr als einen
bloßen Eiferer. Der Bass entwickelte beneidenswerte Phrasen, wobei er in
der Konfrontation mit Medlyn ein wenig verlor.
Mit einem lyrischen Heldentenor fand Patrick Powers Narraboth in
einigen Momenten den Anschluss an wahre Weltklasse. Die Oper eröffnend und
der Linie von Strauss satten Harmonien folgend war er die ideale Folie
(Hintergrund) für die böse Salome.
Richard Greager war ein angemessen widerlicher Herodes
während Helen Medlyn ihre Herodias niederträchtig und gemein
gestaltete.
Die kleineren Rollen ließen nichts zu wünschen
übrig, obwohl die Sänger oft unfair von Strauss orchestralem
Tsunami behandelt wurden.
Einige Besucher mögen stellenweise verwirrt durch die
fehlende Szenerie gewesen sein. Aber wie auch immer, man konnte sich der Kraft
der Musik nicht entziehen, die in einen Sog mitriss, gespielt von einem
inspirierten Orchester und Stier, der jede kleinste Nuance der Partitur
einfing.
Eine hervorragende Salome Michael Sinclair The Opera
Critic 21.04.2008
Richard Strauss Salome ist eine Oper, die sich prachtvoll
für die Konzertbühne eignet. Strauss reiche,
farbenprächtige Partitur ist reichlich ausgestattet, für sich allein
im grellen Zentrum eines Konzertabends zu stehen und dabei dem Orchester mit
diesem virtuosen Werk die ganze Bühne zu geben. Nur in der großen
Szene des grandiosen Tanzes der sieben Schleier und in der finalen
Konfrontation mit dem Haupt Johannes des Täufers könnte man sich eine
szenische Realisierung wünschen.
Alles Lob nun dem Auckland Philharmonia Orchestra für die
Präsentation dieser Auckland-Premiere des Werkes in einer konzertanten
Aufführung mit einer komplett neuseeländischen Sängerbesetzung.
Verglichen mit anderen vom Orchester aufgeführten Opern gab es dieses Mal
keine halbszenische Realisierung. Salome saß während des Tanzes der
sieben Schleier und es gab kein abgeschlagenes Haupt in der letzten Szene.
Schlussendlich war das auch nicht nötig. Alle Sänger, inclusive
Orchester und Dirigent stellten sich brilliant der Herausforderung einer
intensiv packenden Darstellung dieser exotischen, dekadenten Oper, welche die
Zuschauer in der fast ausverkaufte Halle bis zum Ende fesselte.
Im Zentrum war Margaret Medlyns wundervolle Salome. Die
stimmlichen Anforderungen der Rolle bedingen Volumen, Kondition und Kraft eines
voll ausgebildeten dramatischen Soprans, wobei die Sängerin uns auch
glauben lassen muss, sie wäre ein naiver Teenager. Medlyns reiche Stimme
mit ihrer Mezzo-Färbung ist vielleicht nicht ideal für diese Rolle
geeignet, wie sie diese aber mit Intelligenz und Energie nutzte um den
Charakter zu formen war bemerkenswert. Ihre magnetische Bühnenpräsenz
erweckte die Rolle trotz der fehlenden szenischen Umsetzung zu Leben und sie
vermochte unsere Aufmerksamkeit sogar sitzend während des Tanzes der
sieben Schleier zu fesseln.
Die Besetzung schien aus einen who is who neuseeländischer
Sänger gemacht. Martin Snell war ein gewaltiger Jochanaan, während
Richard Greager und Helen Medlyn komische Karrikaturen als Herodes und Herodias
formten, wenn auch ihre Darstellungen ein wenig untergewichtig neben Medlyns
Salome schienen. Patrick Powr sang einen besonders mächtigen Narraboth,
genau wie Sarah Castle als Page. Die anderen Rollen wurden gut verkörpert
von Grant Dickson, Richard Green, Jamie Allen, Derek Hill, Terry Barry,
Benjamin Fifita Makisis und Malcolm Ede.
Neben Margaret Medlyn war außer Frage das Auckland
Philharmonia Orchestra dirigiert von Eckehard Stier der (unangefochtene) Star
des Abends. Es war wundervoll, diese Musik vom Konzertpodium so lebhaft
interpretiert hören zu können, die jeder Gruppe des Orchesters
erlaubte, in einer Weise zu glänzen, die in einem Opernhaus nicht
möglich wäre. Stier hatte dabei sein Orchester meisterhaft im Griff
und fand jederzeit die genau richtige Temperatur (Stimmung) die das Werk
erforderte.
Volle Punktzahl für das Auckland Philharmonia Orchestra
für die jährliche Fortsetzung der opera-in-concert Serie, welche die
grandiose Chance bietet, Werke zu hören, die möglicherweise hier nie
szenisch aufgeführt werden und einige von Neuseelands besten Operntalenten
präsentieren kann. So soll es weitergehen!
Margaret die Herrliche Rod Biss New Zealand Listener
21.04.2008
Gewandet in glänzendes Gold war Margaret Medlyn als Salome
in jeder Hinsicht großartig. Soeben zu Tode gebracht in Herodes Auftrag,
erdrückt von Richard Strauss Fortissimo der Pauken und Trommeln lag
am Ende ihrer Darstellung die Auckland Town Hall sabbernd zu ihren
Füßen oder, um nun ein wenig sachlicher zu sein, brach sie
stehend in rasenden Applaus aus.
Ich hatte schon immer den angemessenen Respekt für Medlyns
Gesangskünste, aber hier war das etwas anderes; Salome, schien es, war
für sie geschrieben und Auckland hat gut daran getan 103 Jahre zu warten,
bis sie bereit war, diese Rolle für uns zu singen.
Es ist eine wilde, außergewöhnliche Rolle, mit hohen
Anforderungen an jeden Aspekt von sängerischer und darstellerischer Kunst;
sie hat naiv zu sein, unschuldig, verführerisch, kalt, herrisch und
natürlich am Ende auch wirklich verrückt. All das ist in
Strauss außergewöhnlicher Musik gefordert und Medlyns seltenes
Talent von Musikalität und Ausdauer kann das alles. Vielleicht gab es ein
paar hohe Töne, die ein wenig angespannt klangen, aber was machte das bei
einer Vorstellung wie dieser? Nach dem Tanz der sieben Schleier sang Medlyn die
letzte Szene so kraftvoll und frisch wie vorher.
Sie sang die Partie auswendig und gab dieser konzertanten
Aufführung soviel Darstellung wie möglich in Bewegung, Gestik und
sogar wie ein schmollender Teenager in ihren Stuhl plumpsend, als Herodes
versucht, sie von ihrer verrückten Forderung nach Jochanaans
abgeschlagenem Haupt in einer Silberschüssel abzubringen.
Um Jochanaan zu singen, kam Martin Snell nach Neuseeland
zurück. Die Partie zum ersten Mal verkörpernd versah er die Rolle des
unflexiblen Propheten mit Noblesse und Ruhe. Besondere Resonanz hatte seine
Stimme, als er von der Chorempore sang (eine schöne Ironie, denn das sind
eigentlich Texte, die man donnernd aus den Tiefe einer Zisterne hören
soll, in die er eingesperrt ist). Als er nach vorn zu Salome kam, betrachtete
er sie mit der Unbeweglichkeit einer grimmigen Statue.
Als Narraboth erklang Patrick Powers Tenor mit grandios
fanatischem Eifer. Richard Greager war ein wirklich dekadenter Herodes, sein
Stimme hatte es manchmal schwer, sich ihren Weg durch Strauss
Orchestrierung zu bahnen, aber er formte eingroßartiges Porträt
dieses unkontrollierten egozentrischen Charakters.
Helen Medlyn war eine säbelzähnige Herodias, die ihrer
Tochter Salomes Forderung nach dem Haupt des Jochanaan sichtlich genoss und
gleichzeitig einen schwarzen Humor in der feuerspuckenden Beziehung zu Herodes
fand.
Die anderen kleineren Rollen Soldaten, Juden, der Page
und Nazarener waren gut gesungen, dabei war Jamie Allans wahnwitzige
Interpretation des ersten Juden besonders bemerkenswert schön, wenn
man daran denkt, dass wir ihn noich in diesem Jahr in der wichtigen Rolle des
Steva in Jenufa hören werden.
Der Dirigent, der diese brilliante Besetzung und das intensive,
klangreiche Auckland Philharmonia Orchestra zu einer spannenden und
ausdrucksvollen Leistung zusammenbrachte, war Eckehard Stier.
Es war mutig und vermutlich auch finanziell gefährlich
für den Auckland Philharmonia Trust, diese Aufführung von
Strauss großer und grausamer Oper aufs Programm zu setzen. Strauss
schrieb für ein Orchester von mehr als hundert Musikern irgendwie
hat das Auckland Philharmonia Orchestra das ohne hörbare Einbußen
auf 84 verkleinert und es gab 13 Solisten, wobei APO für jede
einzelne Rolle wunderbare Sänger verpflichtet hat.
Zeitweise war es fast nicht zu glauben, dass es nur eine
konzertante Aufführung war, so lebendig war der Abend. So konnte man nur
den Tanz der sieben Schleier und den abgetrennten Kopf in der Silberschale
vermissen. Die überwältigende Wirkung ging von der Größe
der Straussschen Musik in all ihren exzessiven Orchesterklängen aus,
die jeden Anflug eines zweifelnden Gedankens wegbläst, es könnte sich
nicht um ein so großes Werk handeln, wie viele Menschen so auch
Mahler- sagten und heute noch sagen.
Der Saal war voll und die Reaktion am Ende war so gigantisch wie
die Musik selbst. Das Publikum wusste offenbar genau, dass es gerade einen
historischen Moment in der Rezeption von Strauss in Neuseeland erlebt
hatte.
Auckland Philharmonia Orchestra 2-2007
Prokofjew 1. Sinfonie Beethoven 6. Symphonie
Unter der Stabführung von Eckehard Stier sprühte
Prokofjews Komposition Funken. Beethovens Pastorale stellte sich als
Sternstunde für das ganze Land heraus. Stier formte einen makellosen
ersten Satz, Phrase für Phrase, wobei das sogenannte fröhliche
Scherzo schon die gewaltigen Blitze des Sturmes vorbereitete.
Die
letzte Phase, von einem Flüstern zum vollen Fortissimo in einem Augenblick
war ein unvergessliches Beispiel wahrer Dirigierkunst.
Stiers bestimmendes, kraftvolles Dirigat leitete die
Zuhörer sicher durch diese letzte Reise und das große Orchester war
gut ausbalanciert in klaren Linien und dramatischen Höhepunkten.
Ronald McCoy
In the second half, the young German conductor Eckehard Stier
took his turn to shine. Never completed, Bruckner's last symphony is a miracle
of musical architecture, but needs excellent conducting to display its quality:
in the wrong hands it seems too long by half. Generally that means we need
experienced hands, so Stier's youth did not bode well. But advance anxiety was
swept away by his measured, patient exposition, inexorably advancing through
the symphony's long paragraphs. The orchestra was clearly convinced, and
realised his vision with firm gravitas. Due ferocity in the Scherzo gave way to
satisfying catharsis in the 'final' movement.
MattBruckner 9. Sinfonie Melbourne
hew Williams
Stier's articulate direction lead the audience clearly through
this final journey and the large orchestra was well balanced, with clear lines
and dramatic climaxes.
Ronald McCoy
Leningrader Sinfonie im Bombardier-Werk Eckehard Stier mit
triumphaler Schostakowitsch-Interpretation in Görlitz
Neue Lausitzer Philharmonie in Kooperation mit der
Niederschlesischen Philharmonie Jelenia Gora
Die Kooperation zeigte ein glanzvolles Ergebnis. Stier hatte die
Partitur optimal vorbereitet und motivierte die Musiker mit rhythmischer Verve
und großem Atem in den Themenaufbauten zu Höchstleistungen. Dem
"eiskalt" zelebrierten Marsch des 1. Satzes folgten viele tief empfundene
Passagen, in denen man völlig vergaß, dass hier eigentlich zwei
Orchester aus zwei Nationen nebeneinander saßen - ein einziger
Klangkörper formte eine große Sinfonie. Mit
außergewöhnlichen , spannungsgeladenen Programmen hat sich Eckehard
Stier in Görlitz im Theater wie in den Sinfoniekonzerten in den
vergangenen zwei Jahren einen Namen weit über die Oberlausitz hinaus
gemacht und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur lebendigen
Musiklandschaft in Sachsen
Alexander Keuk, Sächsische Zeitung
6/05
Es war in der Tat eine beeindruckende Aufführung...Der
Dirigent ließ die hymnischen Aufschwünge des dynamisch erfassten
erBruckner 9.Sinfonie
sten Satzes packend ausschwingen, ging den fast apokalyptischen
Visionen des diabolischen Scherzos markant nach und gab dem finalen Adagio jene
tonliche und Ausdrucks-Intensität, die zu faszinieren vermochte.
Friedbert Streller, Sächsische Zeitung 5/05
Schreker, Brahms 4.Sinfonie, Gera
All das setzt Maßstäbe denen sich Eckehard Stier ...
in Altenburg/Gera stellen muß und kann. Er bringt das Gefühl
für Schreker-Klang und Orchester mit, und gestaltet in einer
überzeugenden Mischung aus wohl überlegter Konzeption und ebenso wohl
dosiertem, beherrschtem Musikantentum einen zeitgemäßen Schreker,
der ist sinnlich, aber in angenehmen Maße. ... Was möglich ist, holt
er heraus. Und so einen ausgewogenen runden Streicherklang wie bei diesem
Schreker ...hört man hier nicht alle Tage. Brahms vierte Sinfonie.
Erstaunlich homogen und klangschön ist das. Stiers Ausbrüche sind
stark dosiert, was diesem Saal entgegen kommt. Im Verhältnis wird an
diesem Abend selten gelärmt, was zu einem recht kultivierten Klangbild
führt.
Ostthüringsche Zeitung 1/05 Tatjana
Böhme-Mehner
Brahms: Das ergab bei Stier ein erfreuliches Ganzes, vom
Orchester durch exaktes Musizieren und mit Spielfreude unterstützt
Osterländer Volkszeitung, 1/05 Manfred
Hainich
Bernstein, Brubeck, Fuchs in Chemnitz
Stier... ist nicht nur Jazzmusiker durch und durch, jung und
für Experimente offen, er trägt das ganze Unternehmen auch mit dem
Gespür für künstlerischen Anspruch und Stil, mit Können und
Leidenschaft
Freie Presse Chemnitz, 2/05 Marianne Schultz
Schostakowitsch 10. Sinfonie, Neue Lausitzer Philhamornie
Atemberaubend
Wer den jungen Dirigenten Eckehard Stier kennt, ahnt, dass der
Görlitzer Generalmusikdirektor gerade ein solches Werk zu höchster
Intensität des Ausdrucks, zu packender Gestaltung und überzeugend
mitreißender Interpretation inspirieren würde. Und so war es.
Eckehard Stier begeisternd gefeiert. In der unvergesslichen Interpretation
erinnerte der junge Dirigent an den jungen Rudolf Kempe, der in Chemnitz
1947/48 über Rundfunk mit seinen Interpretationen von Schostakowitschs
"Achter" und "Neunter" Aufsehen erregte. Diesmal wurde Stier begeistert
gefeiert.
Sächsische Zeitung, 6/04 Friedbert
Streller
In nur einer Spielzeit hat der Görlitzer
Generalmusikdirektor Eckehard Stier das Lausitzer Musikleben entscheidend
belebt.
Sächsiche Zeitung, 7/04 Bernd
Klempnow
Elgar 2.Sinfonie, Neue Lausitzer Philharmonie
Traumhafte Klangseeligkeit
Mit großem Einsatz meisterte das Orchester unter seinem
hochmotivierten Leiter ..die aufwendige Partitur. Es war ein unmittelbar
berührendes Klangerlebnis. Stier stellte wie stets hohe Anforderungen
hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung... Und die Interpretation
überzeugte!
Sächsische Zeitung, 5/04 Sylvia
Ottenberg
Brahms: 1.Sinfonie
Triumphaler Einstand
Zum triumphalen Höhepunkt gestaltete sich am Ende die
1.Sinfonie von Johannes Brahms. So lebendig spannungsvoll war das, alle
dynamischen Details ausformend und ausspielend, dass es eine Freude war.
Eckehard Stier hat etwas zu sagen und zu vermitteln, vermag sich auch mit einer
Brahms-Sinfonie überzeugend auszudrücken. Das ließ aufhorchen,
war mitreißend nicht erst im entfesselten Finale, sondern durchweg
Sächsische Zeitung 4/03, Friedbert Streller
Wiener Open Air
In seinem Chemnitzer Abschiedskonzert brillierte er nun einmal
mehr als Erzmusikant mit glühendem Temperament, scharfem Sachverstand und
bewundernswerten Ausdrucksreichtum. Die Zuhörer ...bedankten sich stehend
applaudierend für ein tief berührendes Erlebnis.
Freie Presse Chemnitz 7/03, Christoph
Sramek
Werke fordern Leidenschaft und Überschwang heraus
...führte der junge Chemnitzer Kapellmeister den
Dirigentenstab, genau in seinen Impulsen und leidenschaftlich ...in der Gestik.
... Noch mehr Zucker gab er seinem Affen mit zwei Suiten aus de Fallas Ballett
"Der Dreispitz". Hier konnte die Philharmonie nun richtig in die Vollen gehen
und nach Herzenslust musizieren. Der Funke sprang über. Begeistert dankte
das Publikumim Echo dieses Herzens ihre Unsterblichkeit erhält, fand in
der Dessauer Wiedergabe seiner 5. Sinfonie beglückende Bestätigung.
Das Publikum feierte eine bewegende und begeisternde Aufführung.
Freie Presse Chemnitz, 11.3.02
Jazz-Band und Orchesterklänge
Es kam überaus gut an, es erntete stürmischen
Applaus und es vollzog sich vor ausverkauftem Haus. Eckehard Stier hatte an
diesem Tag alle Hände voll zu tun. Er griff zum Taktstock und dirigierte
die gut aufgelegte Anhaltische Philharmonie . ...er griff aber auch zum
Mikrofon, um den Zuhörern Interessantes und Wissenswertes zur Musik, zu
den Komponisten und den vorgetragenen Werken zu erzählen. Und
schließlich griff Eckehard Stier auch selbst in die Tasten des Klaviers.
Denn neben dem sinfonischen Vortrag ... gab es bei diesem Konzert auch die
"kleine Form", die von einer Jazz-Combo übernommen wurde. Als Besonderheit
und Höhepunkt dieses Abends war die Deutsche Erstaufführung von
Howard Brubecks Werk "Dialogues for Jazz-Combo and Orchestra" zu hören. In
diesem musikalischem Dialog erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein
überzeugendes Zusammenspiel zwischen dem Orchester und den faszinierend
improvisierenden Mitgliedern der Band. Die gegenseitige Inspiration, das
Aufeinandereingehen und "Noch-eins-Drauflegen" waren so gut zu spüren.
Diese Erstaufführung wurde mit einem berechtigt großem Beifall und
vielen Bravorufen belohnt.
Mitteldeutsche Zeitung 9/00
Theo Loevendie: Johnny & Jones
Mit den Dresdner Sinfonikern unter Eckehard Stier wurde ein
Ensemble gefunden, dass die vielschichtigen Facetten der Komposition lebendig
werden ließ.
Sächsische Zeitung 6/03, Jens Daniel Schubert
Oscar Strauss: Die lustigen Nibelungen
Eckehard Stier hat eine gute Hand für die parodistischen
Qualitäten der Partitur.
Berliner Zeitung 1/04, Stephan Speicher
...und dann habt ihr ja noch einen Kapellmeister (Eckehard
Stier), der mit seien Musikanten Oscars Noten kongenial und mit dem
nötigen Schwung serviert - ob im bedächtigen hymnischen oder im
schnellen Marsch, ob im Offenbachschem Tempo oder wagnerisch anklingenden
Pathos. Und wenn es mal walzen will, versteckt ihr auch darin einen Schuss
Ironie.
Freie Presse 12/02, Horst Philipp
Andrew Loyd Webber: Jesus Christ Superstar
Mit diesen Solisten ...und dieser Robert-Schumann-Philharmonie
unter Eckehard Stier konnte man vergessen, dass man ein Opernensemble vor sich
hatte.
Sächsische Zeitung 11/02, Jens Daniel Schubert
... Die rockig aufgelegte Robert-Schumann-Philharmonie unter
Leitung von Eckehard Stier ging einem richtig "an die Nieren"...
Morgenpost Chemnitz 11/02, Ch.
Hamann-Pönisch
Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Der 1972 in Dresden geborene ehemalige Kruzianer Eckehard Stier
ist einer der heimischen und eben auch heimlichen Talente der Dirigierszene.
Man muss nicht immer nur aus England oder aus Amerika sein, um überragende
Eignung zu zeigen. Ob die öffentliche Wahrnehmnung, die nicht zuletzt von
PR-Maßnahmen gerade aich in diesem hehren Bereich gesteuert wird, dem
Talent einigermaßen gerecht entspricht, ist eine andere Sache
Dresdner Neueste Nachrichten 9/2002, Gottfried Blumenstein
Die musikalische Leitung der Neuproduktion hatte Eckehard Stier.
Die bevorstehende Ernennung eines neuen GMDs der Neuen Lausitzer Philharmonie
von der nächsten Spielzeit an dürfte nach dieser Leistung zu Gunsten
des dreißigjährigen Kapellmeisters beschlossen sein. Eine intensive
und präzise Arbeit mit dem Orchester bescherten einen blendenden
disponierten Klangkörper, der trotz der kastrierten Streicherbesetzung
stets Balance bewahren konnte. Die minimale Größe des Hauses
verhindert selbstverständlich ein gewohntes Aufblühen der Partitur,
doch konnte der Dirigent dieses Defizit mit jugendlich frischen Tempi und
exacter Zeichengebung kompensieren.
Opernglas 11/2002, T. Kade
Grandios war die musikalische Leitung von Eckehard Stier, der
die Lausitzer Philharmonie zu einem Spiel voller Dramatik und Verve
inspirierte, ohne die lyrischen Teile des Werkes zu vernachlässigen. Auch
diese Produktion zeigte, daß die sogenannte Provinz - wenn die
Voraussetzungen stimmen wie hier - durchaus mit großen Häusern
konkurrieren kann.
Walter Arendt, Orpheus 1/03.
In der Regie von Klaus Arauner und der frisch zupackenden,
spannungsvoll durchgezogenen musikalischen Gestaltung des jungen Dirigenten
Eckehard Stier, der bereits in Chemnitz auf sich aufmerksam machte, wurde das
Werk zum Erlebnis.
Sächsische Zeitung 09/2002, Friedbert Streller
Spiritus Rector des Geschehens war der Dirigent Eckehard Stier.
Er hatte das musikalische Geschehen so fest im Griff, daß sich daraus das
Bühnengeschehen geradezu sogmäßig speiste.
Freie Presse Chemnitz 09/2002, Andreas Krusche
Stier hielt die Neue Lausitzer Philharmonie zu einem intensiven
Spiel an ..,das Dramatik Takt um Takt bis zur Ekstase anhäufte. Dennoch
war dabei immer beste Balance gewahrt...,und die Solisten (durchweg
Rollendebütanten) und nicht zuletzt der großartige Chor fühlten
sich im auf- und abwogenden Orchesterklang hörbar gut aufgehoben und
eingewoben.
Dresdner Neueste Nachrichten 09/2002, Gottfried
Blumenstein
Mit Leidenschaft trieb Eckehard Stier (aus Dresden) die Neue
Lausitzer Philharmonie durch diese Liebesopfer-Oper... Alles in allem ein
fulminanter Auftritt zur Eröffnung...
Allgemeine Zeitung Rhein-Main 09/2002, Viola Bolduan
Boublis/ Schönberg: Les Misérables
Eckehard Stier führt die Robert-Schumann-Philharmonie mit
Temperament und Sensibilität zu Höchstleistungen.
Leipziger Volkszeitung 11/01
Das große Solistenensemble, der präsent agierende wie
singende Operchor und die Robert-Schumann-Philharmonie leisteten, umsichtig von
Eckehard Stier geleitet, Hervorragendes.
Sächsische Zeitung 10/01
Chemnitz erlebte eine Musical-Sternstunde. Eckehard Stier
dirigierte genial und leidenschaftlich die Robert-Schumann-Philharmonie.
Morgenpost Chemnitz 10/01
Glückwunsch einer Robert-Schumann-Philharmonie, die unter
der Leitung von Eckehard Stier die Partitur erleben läßt.
Blitz! Chemnitz 11/01
Die Leistung des Abends ist ohne die
Robert-Schumann-Philharmonie unter der Leitung von Eckehard Stier nicht
denkbar. Besonders hervorzuheben: die Musizierfreude, die jede Nuance in der
Partitur hören lässt und die großartige Artikulation des
Ensembles (bei der Textilastigkeit dieses Stückes besonders
anerkennenswert) machen Schönbergs/Boublils "Les Miserables" zu einem
großen Musicalabend, durch den sich die Chemnitzer Oper
nachdrücklich empfiehlt.
musicals 12/01
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem
Serail
Die Robert Schumann Philharmonie musizierte unter dem jungen
Dresdner Dirigenten Eckehard Stier sehr bravourös, durchaus mit Verve und
Finesse. Und Stier war den Sängern stets ein sicherer Hab und
Stütze.
Dresdner Neueste Nachrichten 5/01
Gefeiert wurde auch die Robert-Schumann-Philharmonie. Wen das
Bühnengeschehen gar nicht gefangen nahm, der wurde wieder einmal
entschädigt durch den derzeit unverkrampftesten Mann am Chemnitzer
Dirigentenpult: Eckehard Stier.
Morgenpost Chemnitz 4/01
Viel Bewegung gibt es im Orchester. Eckehard Stier animiert die
Robert-Schumann-Philharmoniker zu flinken Tempi ebenso wie zu kräftigen
Tschingdarassassa oder spielerischer Leichtigkeit, zu grazilen Passagen und
lyrischer Bewegung.
Freie Presse Chemnitz 4/01
Das Singspiel Mozart läßt in seiner Heiterkeit auch
dunklere Töne ahnen, worauf die moderne, werkgetreue Inszenierung optisch,
darstellerisch und musikalisch mit Eckehard Stier am Pult der
Robert-Schumann-Philharmonie einging.
Das Opernglas 6/01
Gerd Natschinski: Messeschlager Gisela
Musikalisch taktiert der junge Eckehard Stier die Mitglieder der
Robert-Schumann-Philharmonie auf Höchstform. Sie swingen und twisten. Sie
spielen Rumba, Walzer, Schlager, Liebeslieder oder Chansons. Und sie
fühlen sich nicht minder wohl, wenn sie Natschinskis Inspirationen von
Rossini, Donizetti oder Millöcker klangvoll umsetzen.
Leipziger Volkszeitung 1/2001
... die große und zuweilen heftig schnaubende Lokomotive
steht zwar nur im zweiten Bild auf der Bühne, aber sie hält die ganze
Aufführung unter Dampf. Lokführer Eckehard Stier sorgt gehörig
dafür, allerdings nicht auf dem Führerstand des eisernen
Ungetüms, sondern am Dirigentenpult. Die pfiffig und flott orchestrierte
Musik Natschinskis geht den Philharmonikem locker und leicht aus den
Händen und über die Lippen, zügiges Spieltempo wird durch Stier
vom ersten bis zum letzten Takt inspiriert.
Freie Presse Chemnitz, 1/2001
Wieder mal wird eine Operette von der Musik gerettet. Das
Fred-Gisela-Duett "Rote Rosen" tut richtig gut - auch dank der wunderbar
swingenden Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Eckehard Stier. Mit
begeistertem Applaus bedacht.
Morgenpost Chemnitz, 1/2001
Mithin imponiert der Abend allenfalls im musikalischen Bereich,
wo der tüchtige Eckehard Stier mit der Robert-Schumann-Band jenen Sound
bedient und trifft, den der Komponist seinerzeit beabsichtigte.
Blitzpunkt Chemnitz, 2/2001
Bewegende Premiere von Puccinis "La Boheme" am Chemnitzer
Opernhaus
"Die musikalische Leitung hatte der junge Korrepetitor Eckehard
Stier, der für den ausgefallenen Kapellmeister Mario Venzago eingesprungen
war. Er nutzte die Chance bestens. Die etwas herbe, jeden Schmalz meidende,
hochdramatische Gestaltung, die aber auch in den lyrischen Kantilenen den
Sängem Möglichkeiten zum Aussingen ließ, erwies sich als
spannend und ausgeformt. "
Sächsische Zeitung 12/96, Friedbert Streller
Wolfgang Amadeus Mozart: Cosi fan tutte
Der junge Leiter des Sinfonieorchesters der Musikhochschule,
Eckehard Stier, der das sprühende Parlando der Mozartmusik ebenso sicher
traf, wie das prickelnd moussierende Brio, erfaßte den besonderen Stil
der letzten opera buffa mit feinem Gespür. Oft gab es Momente eines fast
drängenden, federnden Buffostils; aber er ließ nicht minder die
große beseelte Kantilene fließen
Die Rheinpfalz 2/95, Ursula Biffar
Christoph Willibald Gluck: Der bekehrte Trunkenbold
"Welche Sprengkraft dem kleinen musikalischen, Spaß
innewohnt, war zu spüren, vor allem durch den ebenso kundigen wie mit
leichter Hand Bühne und Orchester führenden Dirigenten Eckehard
Stier. Er vereinte glücklich musikalischen Spaß mit Delikatesse,
hielt die Musik stets auf ihrer von Gluck erstrebten Linie zwischen
possenhaftem Geschehen und "tieferer Bedeutung" (verborgene menschliche
Kreatürlichkeit). Daß das kleine Orchester sowohl den stilistischen
Vorgaben voll gerecht wurde, zugleich mit der Bühne nahtlosen Kontakt
hielt, war - bedenkt man die Turbulenzen dort und die Problematik des
"open-air-Musizierens", schon eine kleine Meisterleistung (einschließlich
der sichtlich erfolgten Vorarbeit)."
Dresdner Neuster Nachrichten 7/94, Wilhelm Hübner
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail
"Gefeiert wurde auch die Robert-Schumann-Philharmonie. Wen das
Bühnengeschehen gar nicht gefangen nahm, der wurde wieder einmal
entschädigt durch den derzeit unverkrampftesten Mann am Chemnitzer
Dirigentenpult: Eckehard Stier."
Morgenpost Chemnitz 4/01, Ch. Hamann-Pönisch
Boublis/ Schönberg: Les Misérables
"Eckehard Stier führt die Robert-Schumann-Philharmonie mit
Temperament und Sensibilität zu Höchstleistungen."
Leipziger Volkszeitung 11/01, Rolf Richter
"Chemnitz erlebte eine Musical-Sternstunde. Eckehard Stier
dirigierte genial und leidenschaftlich die Robert-Schumann-Philharmonie."
Morgenpost Chemnitz 10/01, Ch. Hamann-Pönisch
Cole Porter: Kiss me Kate
"Dirigent Eckehard Stier legte zu Beginn das Jackett ab und
knallbunte Hosenträger frei. Sicher behost und voller Wonne leitete der
Maestro das schmissige Cole-Porter-Salonorchester der
Robert-Schumann-Philharmonie. Stier war eindeutig Star des Abends. Zu Recht
galt der Großteil des ansonsten gebremst-freundlichen Beifalls zur
Premiere ... den Damen und Herren im "Graben".
Morgenpost Chemnitz 1/2000, Ch. Hamann-Pönisch
Könner am Dirigenten - nicht am Misch-Pult
"Kompliment der Robert-Schumann-Philharmonie nach Chemnitz: so
dicht, energiegeladen, swingend, bräsig - auch dreckig gehen
arrivierte Kulturorchester selten mit der eher ungeliebten Pflicht um, sich im
Operndienst auch ums Musical zu kümmern. ... am Pult kümmerte sich
der junge Eckehard Stier um den flockigen Sound aus dem Graben. Es ist an
deutschen Opernhäusern Brauch, jungen Dirigenten Musical und Operette an
den Hals zu hängen. Die träumen dann meist vom "Tristan" - derweil
sie sich der unausweichlichen leichten Muse nur mit mäßiger
Begeisterung entledigen. Bei Stier scheint das anders: Schlagtechnisch mit den
meisten Wassern gewaschen, vermeidet er genialische Posen und turnt locker vor,
was dann so fabelhaft klingt, dass allein dies den Weg nach Chemnitz
lohnt."
Leipziger Volkszeitung 1/2000, Peter Korfmacher
Der 2. Kapellmeister des Hauses Eckehard Stier, brachte den
Swing zum Schwingen, die Melodien zum Aufblühen, die rhythmischen und
klanglichen Effekte, des Arrangements einfühlsam zum Tragen. Der
Gershwin-Sound des Vorspiels zum 2. Akt löste denn auch Sonderapplaus aus.
Sächsische Zeitung 1/2000
Gioachino Rossini: Il Barbiere
Eckehard Stier hält mit der Robert-Schumann-Philharmonie
das turbulente Geschehen durchaus und fast immer zusammen, vermeidet das beim
Mozartfest zitierte Prestississimo, drängt aber auch auf Tempo, wo ein
Sänger das umsetzen kann. Die Streicher wirken in der Gewittermusik besser
als zur Sinfonia, weniger spröde, mit mehr Glanz, durchweg hervorragend
aber die Holzbläser in der "springenden Lust ... tollen Empfindelei ...
lachenden Wehmut" (Heinrich Heine), auch in der pfiffigen Frechheit. -
Jubelnder Beifall, einzelne Bravos schon zwischendurch und zuhauf am
Schluß.
Freie Presse Chemnitz 4/99
Wenn es denn so was wie erotische Musik gibt, dann hat sie ganz
bestimmt Gioaccino Rossini komponiert, dessen Partitur in diesem Fall beim
jungen Dirigenten Eckehard Stier und der ordentlich aufspielenden
Robert-Schumann-Philharmonie sehr gut aufgehoben war.
Sächsische Zeitung Dresden 4/99
Jaques Offenbach: Orpheus in der Unterwelt
Swing war drin
Eine wunderbar gespielte Ouvertüre, in der sich
Schmissigkeit und Präzision gekonnt paarten, lieferte das
Sinfonieorchester Pirna unter seinem Leiter Eckehard Stier. Und wenn der Chor
oder der ein oder andere Sänger aus dem Rhythmus kamen, war Stier stets
eine zuverlässige Stütze, leitete sie elegant in das Ausgangstempo
zurück.
Westfälische Rundschau 9/95
Die Aufführung von Offenbachs ".Orpheus in der Unterwelt"
... hat ihren Reiz zweifellos im Musikalischen. Eckehard Stier leitete das
Sinfonieorchester Pirna ... sicher und umsichtig, in Dynamik und Tempo gut
nuancierend.
Dresdner Neueste Nachrichten 4/95
Giacomo Puccini: La Boheme
Weil die zweite Vorstellung auf einen Termin gelegt war, an dem
der Gastdirigent Mario Venzago verhindert war, hatte der Korrepetitor Eckehard
Stier die musikalische Leitung übernommen. Zweifelsohne konnte er der
guten Vorarbeit Venzagos sicher sein, durfte demnach einer fundierten
Basis vertrauen. Dennoch nötigte die von ihm erbrachte
Leistung hohen Respekt ab, hatte Stier die Partitur doch bestens im Griff, gab
präzise Einsätze, wofür ihm der mitunter förmlich an den
Lippen hängende Tenor besonders dankbar sein müßte. Er brachte
einen Puccini zum Klingen, dessen melodische Süße niemals mittels
Sacharin erzeugt wurde. Hiervon profitierten alle Beteiligten des Abends.
Chemnitzer Blick 11/96
Bewegende Premiere von Puccinis "La Boheme" am Chemnitzer
Opernhaus
Die musikalische Leitung hatte der junge Korrepetitor Eckehard
Stier, der für den ausgefallenen Kapellmeister Mario Venzago eingesprungen
war. Er nutzte die Chance bestens. Die etwas herbe, jeden Schmalz meidende,
hochdramatische Gestaltung, die aber auch in den lyrischen Kantilenen den
Sängem Möglichkeiten zum Aussingen ließ, erwies sich als
spannend und ausgeformt.
Sächsische Zeitung 12/96
Als wahrer "spiritus rector" bewährte sich Eckehard Stier
am Pult der hochgefahrenen Robert-Schumann-Philharmonie. die mit einer
blitzsauberen orchestralen Wiedergabe, hurtigen Streicherläufen und
ausgewogenen Soli bei den Holz- und Blechbläsern aufwartete. Da herrschte
Champagnerlaune vor, die sich nicht verselbständigte, weil Stier die
Forderung Ernst Krauses beherzigte, "nicht nur die Noten blank zu putzen,
sondern mit den Sängern zu atmen."
Chemnitzer Blick 5/99
Dvorak 9.Sinfonie
In Dvoraks Sinfonie e-Moll "Aus der Neuen Welt" unterstrich
Eckehard Stier nachdrücklich sein gewachsenes Können. Jugendliches
Temperament und kraftvolle Kontraste bestimmten den Verlauf der beliebten
Sinfonie. Sehr schön gelang das tief empfundene Largo.
Dresdner Neuste Nachrichten 5/97
Poulenc Konzert für Orgel, Streicher und Pauken
Mit Poulencs Orgelkonzert stellten sich weitere Mitglieder der
Musikerfamilie Stier vor: Annegret Stier (Orgel) und Eckehard Stier am Pult.
Und dies bedeutet eine außerordentlich präzise und dennoch
mitreißende Interpretation.
Dresdner Neueste Nachrichten 10/96
Schostakowitsch 5. Sinfonie, Beethoven Leonorenouvertüre
Nr. 3
Junge Gäste beeindruckten an Taktstock und Klavier
Die in großer Besetzung spielenden Dessauer Musiker
ließen die Zuhörer die dramatische Entwicklung gut nachempfinden.
Sie entwickelten ein bemerkenswertes Esprit und agierten mit einer effektvollen
Intensität. Am Pult stand der junge Dirigent Eckehard Stier (28), der mit
viel Einfühlungsvermögen und Hörverständnis die
Beethovensche Kompositions-Idee bis ins feinste Detail gemeinsam mit den
Musikern umsetzte.
Volksstimme Dessau 1/2001
Werke fordern Leidenschaft und Überschwang heraus
...führte der junge Chemnitzer Kapellmeister den
Dirigentenstab, genau in seinen Impulsen und leidenschaftlich ...in der Gestik.
... Noch mehr Zucker gab er seinem Affen mit zwei Suiten aus de Fallas Ballett
"Der Dreispitz". Hier konnte die Philharmonie nun richtig in die Vollen gehen
und nach Herzenslust musizieren. Der Funke sprang über. Begeistert dankte
das Publikumim Echo dieses Herzens ihre Unsterblichkeit erhält, fand in
der Dessauer Wiedergabe seiner 5. Sinfonie beglückende Bestätigung.
Das Publikum feierte eine bewegende und begeisternde Aufführung.
Mitteldeutsche Zeitung 9/00
Jazz-Band und Orchesterklänge
Es kam überaus gut an, es erntete stürmischen
Applaus und es vollzog sich vor ausverkauftem Haus. Eckehard Stier hatte an
diesem Tag alle Hände voll zu tun. Er griff zum Taktstock und dirigierte
die gut aufgelegte Anhaltische Philharmonie . ...er griff aber auch zum
Mikrofon, um den Zuhörern Interessantes und Wissenswertes zur Musik, zu
den Komponisten und den vorgetragenen Werken zu erzählen. Und
schließlich griff Eckehard Stier auch selbst in die Tasten des Klaviers.
Denn neben dem sinfonischen Vortrag ... gab es bei diesem Konzert auch die
"kleine Form", die von einer Jazz-Combo übernommen wurde. Als Besonderheit
und Höhepunkt dieses Abends war die Deutsche Erstaufführung von
Howard Brubecks Werk "Dialogues for Jazz-Combo and Orchestra" zu hören. In
diesem musikalischem Dialog erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein
überzeugendes Zusammenspiel zwischen dem Orchester und den faszinierend
improvisierenden Mitgliedern der Band. Die gegenseitige Inspiration, das
Aufeinandereingehen und "Noch-eins-Drauflegen" waren so gut zu spüren.
Diese Erstaufführung wurde mit einem berechtigt großem Beifall und
vielen Bravorufen belohnt.
Freie Presse Chemnitz, 11.3.02
Jean Francaix: Streichersinfonie, Tschaikowski: Die
Jahreszeiten
Noble Interpretationen allesamt, feinfühlig und an den
passenden Stellen auch voller Leidenschaft.
Freie Presse Chemnitz 1/03, Werner Kaden
Brahms: 1.Sinfonie
Triumphaler Einstand
Zum triumphalen Höhepunkt gestaltete sich am Ende die
1.Sinfonie von Johannes Brahms. So lebendig spannungsvoll war das, alle
dynamischen Details ausformend und ausspielend, dass es eine Freude war.
Eckehard Stier hat etwas zu sagen und zu vermitteln, vermag sich auch mit einer
Brahms-Sinfonie überzeugend auszudrücken. Das ließ aufhorchen,
war mitreißend nicht erst im entfesselten Finale, sondern
durchweg
Wiener Open Air
In seinem Chemnitzer Abschiedskonzert brillierte er nun einmal
mehr als Erzmusikant mit glühendem Temperament, scharfem Sachverstand und
bewundernswerten Ausdrucksreichtum. Die Zuhörer ...bedankten sich stehend
applaudierend für ein tief berührendes Erlebnis.
Freie Presse Chemnitz 7/03, Christoph
Sramek
Ballettabende |
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Schtschedrin Carmensuite, Orff Carmina Burana
Ein Erlebnis ist der Ballettabend auch musikalisch. Die von
Rodion Schtschedrin für das Ballett verfasste Transkription der Carmen
Georgs Bizets entführt in eine Welt programmatischer Seelenzustände,
und die Instrumentation läßt Einblicke darin zu. Eckehard Stier
widersteht der Versuchung, die Verklärung der Melancholie in den
Vordergrund zu stellen. Die Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie danken
es ihrem Dirigenten mit einer beeindruckenden expressiven Geschlossenheit.
Für die Carmina Burana gilt das nicht weniger, während das
rhythmische Flair das Orchester immer wieder zu fast zwingendem Drive
hinreißt. Mit den überzeugenden Solisten ... ist der Ballettabend
auch ein Konzert; manchmal sogar mehr.
Freie Presse Chemnitz 10/00
Strawinsky Petruschka, Le Noces
Neuer Ballettabend ist musikalisch erste Güte
Möglichst oft sollte der neue, ausschließlich
Kompositionen Igor Strawinskys gewidmete Abend des Chemnitzer Balletts gezeigt
werden, denn er ist musikalisch schlichtweg umwerfend. Die
Robert-Schumann-Philharmonie unter Eckehard Stier sowie Chor und Solisten des
Opernhauses musizieren die Strawinskys Weltruhm mit begründenden
Stücke "Petruschka', In Memoriam" und"Les Noces" so eindringlich
aufwühlend, daß die Interpreten eigentlich auf der Bühne
spielen müssten.
Sächsische Zeitung Dresden 6/00
Für den Ballettabend gilt ohnehin: Als Konzert einmalig
berauschend. Für ihre Leistung bei der Interpretation der Kompositionen
von Igor Strawinsky gebührt Eckehard Stier und den Musikern der
Robert-Schumann-Philharmonie das größte Lob. Engagierter kann man
diese Klangkulminationen kaum zu Gehör bringen.
Freie Presse Chemnitz 6/2000
Tschaikowsky: Der Nußknacker
...dass man solche Momente, in denen etwas vom Zauber der
Geschichte zu spüren war, genießen konnte, ist nicht zuletzt dem
musikalischen Leiter zu verdanken. Eckehard Stier ließ seine
Philharmoniker mit wohltuender Zurückhaltung untermalen, ohne an den
entscheidenden Stellen die mitreißenden Akzente zu vergessen.
Freie Presse 11/01
...trotzdem ein traumhafter Ballettabend unter hervorragender
musikalischen Leitung (Eckehard Stier, Robert-Schumann-Philharmonie) und voller
Romantik...
Morgenpost Chemnitz 11/01
Hans Werner Henze: Undine
Sicher hätte Henze aber die musikalische Interpretation
gefallen. Eckehard Stier am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie lotete die
sich in Farbigkeit und Rhythmus so unglaublich steigernde Partitur
glänzend aus.
Sächsische Zeitung 3/03, Bernd Klempnow
Das Premierenpublikum ... war aus dem Häuschen. Auch
über ein Wiedersehen mit Eckehard Stier, der unter Deck mit der
Robert-Schumann-Philharmonie für eine unwiderstehliche Harmonie zwischen
Orchestergraben und Bühne sorgte.
Morgenpost Chemnitz 3/03, Ch. Hamann-Pönisch
Und die Robert-Schumann-Philharmonie unter Leitung von Eckehard
Stier gibt passioniert vor: die Musik von Hans Werner Henze wird zum
hinreißenden Anlass einer facettenreichen Inszenierung.
Stadtstreicher Chemnitz 5/03, Jenny
Zichner |