Eckehard Stier

Dmitri Shostakovich

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Commemorate the 100th Birthday of Dmitri Shostakovich's in 2006 the journalist Gottfried Blumenstein and the conductor Eckehard Stier reflecting about the symphonies of the big composer. A deeper insight into the history and impact of music. (in German language, © Mitteldeutscher Rundfunk).



Talk about 1st Symphony



Im zaristischen Petersburg wird der musikalisch hochbegabte Junge am 25. September 1906 geboren. Seine ersten Klavierstunden erhält er von der Mutter, mit 13 besucht er das Konservatorium, er studiert Klavier, später auch Komposition. Bereits seine Diplomarbeit, die "Erste Sinfonie", bringt dem jungen Mann nach der Uraufführung im Mai 1926 internationalen Ruhm. Inspirieren lässt er sich dazu von russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts wie Modest Mussorgski als auch von neuen Tendenzen wie der Zwölftonmusik. "Hören Sie doch meine Musik, da ist alles gesagt!" Dmitri Schostakowitsch



Talk about 4th Symphony



Bereits 1935 unter dem Eindruck der Anschuldigungen gegen ihn hatte Schostakowitsch mit der 4. Sinfonie begonnen. Die Partitur ging im Krieg verloren, die Orchesterstimmen blieben jedoch erhalten. Erst 1961 wurde das Werk in Moskau unter Leitung von Kyrill Kondraschin uraufgeführt - acht Jahre nach Stalins Tod. Der Erfolg war überwältigend. Die Vierte gilt als ein faszinierendes, von persönlichem Erleben geprägtes Werk in der Nachfolge Gustav Mahlers. Jäh wechseln die Themen und Stimmungen - Steigerungen und Zusammenbrüche, Pathos und Sarkasmus, Aufschrei und Anmut fesseln in diesem kompositorisch komplizierten und zugleich einfachen Werk. Die deutsche Erstaufführung erfolgte mit der Dresdner Staatskapelle 1963 - ebenfalls unter Kyrill Kondraschin, der von dem Orchester und seinem Klang "sofort bezaubert" war. FIGARO sendet die Aufzeichnung dieses Konzertes am 100. Geburtstag des Komponisten. Es erschien indessen auch in der von FIGARO initiierten "Edition Staatskapelle Dresden" auf CD.



Talk about 5th Symphony


Talk about 7th Symphony



Das Wohlwollen der Partei gewinnt Schostakowitsch erst in den Kriegsjahren zurück, als er am Leningrader Konservatorium unterrichtet und sein wohl bekanntestes Werk, die 7. - die "Leningrader" Sinfonie (1941/42) schreibt. Der Komponist bekommt den Stalin-Preis für sein Werk, das als Hommage an den Widerstandswillen der von deutschen Truppen eingeschlossenen, hungernden Bevölkerung aufgefasst wird. Erst viele Jahre später erklärt Schostakowitsch, das Werk sei als ein Requiem sowohl für die Opfer der Blockade, als auch für die des Stalin-Terrors gedacht gewesen.



Talk about 9th Symphony


Talk about 15th Symphony