Eckehard Stier ist Chefdirigent und Musikdirektor des Auckland
Phiharmonia Orchestra, Generalmusikdirektor der Stadt Görlitz und
Chefdirigent der Neuen Lausitzer Philharmonie
Mit einem Repertoire von 70 Bühnenwerken und doppelt so
viel Sinfonik ist Eckehard Stier ohne Zweifel eine bemerkenswerte Erscheinung
unter den jungen Dirigenten.
Betrachtet man allerdings seine Musikerbiographie, die bereits
in der Kindheit die Verantwortung des Chorpräfekten im Dresdner Kreuzchor
und während des Studiums die Tätigkeit als Leiter des
Hochschulsinfonieorchesters der Hochschule für Musik "Carl Maria von
Weber" Dresden einschließt und im Alter von 25 Jahren zu einem Engagement
als Kapellmeister an den Städtischen Theatern Chemnitz führte,
scheint die heutige Musikerpersönlichkeit von Eckehard Stier nur logische
Konsequenz zu sein. Nach seinem Erfolg mit der Neueinstudierung Der
fliegende Holländer in Görlitz wurde er zum Chefdirigent der
Neuen Lausitzer Philharmonie ab der Saison 2003-2004 ernannt.
Konzerte führten ihn unter anderem zu folgenden Orchestern:
der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Melbourne Symphony Orchestra,
der Dresdner Philharmonie, dem Auckland Philharmonia Orchestra, der
Staatskapelle Halle, der Robert Schumann Philharmonie Chemnitz, dem MDR-
Sinfonieorchester, den Dresdner Sinfonikern, den Münchner Symphonikern und
dem NRT Radioorchester Zagreb. Neben seinem Engagements gastierte er mit Werken
wie La Bohéme, Der fliegende Holländer,
Fidelio und Die Jungfrau von Orleans an Theatern
wie der Komischen Oper Berlin, der Oper Nürnberg, der Staatsoper Hannover
und der Oper Strassbourg. Über seine Dirigiertätigkeit in allen
Bereichen der klassischen Musik hinaus, führte ihn eine große
Affinität zum Genre der Jazzmusik von Dirigaten großer Jazzkonzerte
mit philharmonischer Besetzung, der deutschen Erstaufführung von Howard
Brubecks Dialogues for Jazz-Combo und Orchestra in der Weill-Stadt Dessau und
Auftritten als Pianist in unterschiedlichen Jazz-Formationen.